Bangkok

Langsam wird’s langweilig… offene Arme überall!!

Wir waren mit einem T1 in der alten Hauptstadt Thailands, haben viel gegessen, uns mit dem lokalen VW-Club getroffen und den Bus an einem Marathontag auf der Bangkok International Motor Show ausgestellt… Wie immer: Von allen Seite höchsterfreut empfangen worden, man hat sogar ein Plakat für uns gedruckt und eine Fernsehproduktion gedreht und und und…

Ab morgen geht es weiter nach Norden, China wartet… davor natürlich noch etwas Laos, auch wenn wir jetzt schon wissen: Wir müssen noch einmal mit 3-facher Zeit und doppeltem Geld zurückommen – es gibt noch sooooooooo viel zu sehen!

Danke für alles, Gak, Puimek, Attawat und alle anderen!! 🙂 Es hat Spaß gemacht mit euch!

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2x85l Zusatztanks abgeholt!

Als Ergebnis eines 1200km Höllenritts mit unserem Chauffeur Maik, halten wir seit heute unsere Zusatztanks in den Händen – abgeholt direkt von MRB bei München.

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Die Tanks sind die ersten Exemplare der neuen, weiterentwickelten Form mit perfektionierter Entlüftung und kapazitivem Füllstandssgeber für den Wassertank. Außerdem wurde im Vergleich zu den bisherigen Serien die Montage/Halterung der Tanks stark verbessert. Für extreme Offroadfahrten wurden einige Details verbessert, sodass in allen Lebenslagen über Stock und Stein gerutscht werden kann, ohne durch den Tank behindert zu werden. Damit haben wir für Wasser und Diesel je 85l zusätzliche Tankkapazität!

An dieser Stelle nochmals ein ausdrückliches Dankeschön an Martin von MRB-Fahrzeugtechnik sowie Maik für die irre Abholaktion.

China, Schweiz und Heinz

Nach China reist man nicht „mal eben so“. Nach Tibet schon zweimal nicht. Unendlicher Papierkrieg, Führerschein und Sondergenehmigungen allerorten – natürlich alles für Geld und auf Chinesisch.
Ohne eine Reiseagentur läuft nahezu nichts. Sie stellt den von offizieller Seite verordneten Guide (Wir kennen nur EIN Beispiel, bei dem es ohne Guide funktioniert hat. Es hält sich auch hartnäckig das Gerücht, dass der Guide nur eine Erfindung der Reiseagenturen ist… was wir aber bisher nicht verifizieren konnten.), organisiert die benötigten Formulare und kümmert sich um Ein- und Ausreise.
Das ist leider nicht ganz billig… um nicht zu sagen sauteuer. Der Guide kommt natürlich nicht mit dem eigenen Auto, sondern muss von den Reisenden mitgenommen werden. Dann möchte er noch verpflegt werden und Abends in sein Hotel gebracht… Gnaaaaa. Hören wir an dieser Stelle auf.

Also wenn man schon mal nach China reist, will man auch was sehen und dort so lang wie möglich bleiben – 3 Monate müssen reichen, mehr erlaubt das Visum nicht.
Zur Kostensenkung macht es deshalb Sinn, sich einen Reisepartner zu suchen. Im Weltreiseforum haben wir einen Thread gefunden, in dem jemand Reisepartner für China suchte, den wir sofort kontaktiert haben – Heinz aus der Schweiz.
Heinz ist aus der LKW-Fernreisefraktion und lebt auf der ganzen Welt – nur gelegentlich besucht er auch noch die heimatliche Feuerstelle in der Schweiz.

Nach einigem Hin- und Hergemaile wussten wir, dass sich unsere Vorstellungen von einer Reise durch China decken.
Da man nicht einfach 87 Tage mit einem wildfremden Schweizer(!) alleine durch China fährt, wollten wir uns nur noch fix kennenlernen. Damit dem Bus bis zur Abreise nicht langweilig wird, folgten wir der Einladung von Heinz und rollten mit sagenhaften 8.3l/100km über’s Wochenende in die Schweiz.
Während zu Hause der durchschnittliche Hausmann himmelfahrtsgemäß soff oder mit bunten Wägelchen die Bierkästen durch die Felder zog, schwelgten wir bei frischer Dorade und Unmengen Cola auf Heinz‘ Sofa in Reiseplänen.
Heinz hat in seinem Leben schon diverse Pisten gesehen und hat dank Fototick auch kein Problem mit häufigem Anhalten. Mehr noch, er ist ausreichend verrückt, um es bei 90km/h und einem chinesischen Guide in seinem Auto 3 Monate mit uns in China auszuhalten.
Die Sache mit dem Guide macht die Sache noch sympathischer – wo hätten wir denn im VW-Bus einen solchen unterbringen sollen?! Alles in allem perfekt. China wäre damit geritzt… Womit wir wieder beim Lieblingsthema meines Vaters wären: Dem Lottogewinn 🙂

Ach ja, das ist Heinz.

P.S.: Der Rheinfall war ein Reinfall. Jedenfalls abends um 6 ohne Sonne und für 6 SFR (ca. 5 Euro).
Der R(h)einfall