Kleines Tibet-Update

Ein kurzes Update, nachdem wir bei Schnee am Rawok-See aufgewacht sind und jetzt in einer kleinen Siedlung namens Tongmai ins Bett gegangen sind. Morgen geht es auf eine angeblich sehr gefährliche Strecke… man sprach von „eng“ und „viel Wasser“ und so… naja. Letztlich fahren sie das doch mit ihren gammeligen VW Santana und wir sind mit unseren 4×4-Geschossen völlig überausgerüstet, sodass wir erst einmal keine große Angst haben.

Wir werden sehen 🙂

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Tibet!

Hier mal die ersten Eindrücke aus Tibet, beschnitten um Unmengen Technik und Auswirkungen einer generalstabsmäßigen Invasion durch China. Das Land ist wirklich schön, aber die Chinesen haben einen Knall. Man kann es gar nicht beschreiben, aber uns ist völlig klar, dass der Spruch „Free Tibet“ bei den Chinesen nicht mal mehr mit Knast geahndet wird, sondern nur noch ein müdes Lächeln hervorruft: Der Zug ist abgefahren.

Warum, das läßt sich auf die Schnelle nicht so beschreiben, aber wenn ich sage, dass uns fast jeden Tag Kolonnen von 70-100 (wir haben gezählt!!) Armee-LKW begegnen und wir die wahrscheinlich letzten 500-1000km asphaltlose Strecken in DIESEM Jahr fahren, dann sagt das eigentlich schon alles. Wir werden spätestens alle 50-100km von einem Posten auf sämtliche Papiere kontrolliert, für manche Strecken bekommen wir sogar Zeitvorgaben verordnet. Es ist zum… Weinen?

Details dazu sicher später… wir müssen ins Bett 🙂

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Endlich China

Wir sind seit heute Abend Besitzer einer China-Mobile-Sim und damit offiziell wieder am Netz. Zumindest an dem, was man hier aufgrund der diversen Filter noch Netz nennen kann. Wir arbeiten dran……….

Einreise nach China ware die bislang schnellste und unkomplizierteste auf der ganzen Reise überhaupt, unsere Befürchtungen wegen falsher Stempel haben sich als völlig unbegründet erwiesen – hat niemanden interessiert.

Wir sind gefangen im Massentourismus nach chinesischem Geschmack! Mit unserem Reisepartner geht es bergauf, ebenso unsere Reise. Sind auf 2000m dauerhaft, täglich geht es höher. In ein paar Tagen erreichen wir Tibet, unsere Route wurde angeblich genehmigt. Wir haben auch noch eine Änderung beschlossen und werden versuchen, die Route hinter Tibet umlegen zu lassen, damit wir einmal quer durch die Taklamakan-Wüste fahren können. Mal sehen, ob das erlaubt wird.

Ansonsten ist in China jeder Kieselstein eingezäunt und es wird Eintrittsgeld verlangt, sodass wir geneigt sind, unseren Reisepartner ab und zu alleine gehen zu lassen um uns am Abend wieder zu treffen… Am Bus scheppert irgendetwas, aber ich finde beim besten Willen die Ursache nicht. Es ist so laut, dass es groß und einfach sein muss, aber ich finde nichts. Stoßdämpfer hatte ich schon ausgebaut, aber die sind „leider“ noch ok. Alles andere nur erdenkliche ist mit Spanngurten festgezurrt, aber es klappert immer noch. Jetzt stehen wir in der Tigersprungschlucht und es windet – dabei ist ein leises Klappern vernehmbar… ich verstehe die Welt nicht mehr. Spätestens in Tibet werde ich mich mit einem Seil ans Dach des Busses hängen, während Sarah über eine Buckelpiste fährt… verdammte Axt!

P.S.: Das Netz hier ist so zugenagelt, dass wir nichtmal facebook bedienen können, also nicht wundern… ist aber auch mal ganz nett… so ohne viel Internet 🙂

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Laos!

So, mangels Zeit sind wir jetzt in kürzester Frist durch Laos gebrannt, was etwas schade ist: Laos ist sehr ursprünglich, es gibt viel zu sehen und zu tun… aber China wartet nicht.

Morgen müssen wir einreisen und wir könnten noch ein dickes Problem bekommen: Der Stempel von Laos ist nicht im gleichen Pass wie das chinesische Visum…. Auto ist immer noch nicht kaputt, auch wenn wir zwischendurch einen herzzerreissenden Scheppern auf die Spur kommen mussten: Eine Halterung eines Zusatztanks war nicht mit selbstsichernden Muttern angeschraubt – gelockert. So ein leeres Blechding unterm Auto scheppert auf den hiesigen Pisten gaaaanz gewaltig 🙂

Wir sind gespannt, ob und was mit dem Internet aus China zu machen sein wird…

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Bangkok

Langsam wird’s langweilig… offene Arme überall!!

Wir waren mit einem T1 in der alten Hauptstadt Thailands, haben viel gegessen, uns mit dem lokalen VW-Club getroffen und den Bus an einem Marathontag auf der Bangkok International Motor Show ausgestellt… Wie immer: Von allen Seite höchsterfreut empfangen worden, man hat sogar ein Plakat für uns gedruckt und eine Fernsehproduktion gedreht und und und…

Ab morgen geht es weiter nach Norden, China wartet… davor natürlich noch etwas Laos, auch wenn wir jetzt schon wissen: Wir müssen noch einmal mit 3-facher Zeit und doppeltem Geld zurückommen – es gibt noch sooooooooo viel zu sehen!

Danke für alles, Gak, Puimek, Attawat und alle anderen!! 🙂 Es hat Spaß gemacht mit euch!

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