Vorschlag an den Weltradsportverband

Jetzt, wo mal wieder einer ausgepackt hat, weil man es ihm sowieso demnächst bewiesen hätte, kann ich nicht länger an mich halten! Jörg Jaksche sagt: „Das Doping-System ist gerecht, weil alle dopen.“ Großartig! Da ich sowieso der Meinung bin, dass jeder Doping-Kontrolleur nur dem technischen/medizinischen Fortschritt hinterherlaufen kann, möchte ich in Anlehnung an Herrn Jaksches Erkenntnis folgenden Vorschlag machen:

Alle dürfen dopen, keiner wird kontrolliert. Nur ein Bedingung gilt: Wenn ein Team-Mitglied draufgeht, werden alle anderen Mitglieder lebenslang gesperrt. Klingt doch fair, oder? Tote Radfahrer sind leicht zu identifizieren und der Rest wird unter gleich gedopten (noch) Fahrenden ausgetragen! Spart einen Haufen Geld und macht sicher gleich viel Spaß. Der einzige Unterschied: Es gibt eine Regel, die man kontrollieren kann – im Gegensatz zu jetzt.

Ach so, was machen wir mit den Anhängern dopingfreien Radsportes? Ich weiß ja auch nicht, aber solchen realitätsfremden Träumern kann man wirklich nur den Umstieg auf Tischfußball nahelegen und intensive psychologische Betreuung zur Verarbeitung des Erlebten organisieren…